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„Manas“ — Ein bra­si­lia­ni­scher Film, an dem Schwe­ster Marie Hen­ri­que­ta Caval­can­te mit­wirk­te.

Am 10.01. die­ses Jah­res ver­starb die Ordens­schwe­ster Marie Hen­ri­que­ta bei einem Auto­un­fall in Bra­si­li­en. Wir berich­te­ten hier in „Katho­lisch in Holzwickede“. Eine Woche spä­ter, am Sonn­tag, 18.01., fand in der Liebfrauen­kirche eine Gedenk­mes­se für sie statt und anschlie­ßend ein Zusam­men­sein der Freun­de und Bekann­ten, die des­halb gekom­men waren, im Alo­is-Gem­me­ke-Haus.

Schwe­ster Hen­ri­que­ta war eine Kämp­fe­rin für die Wür­de ins­be­son­de­re von Kin­dern, Jugend­li­chen und Frau­en im Mün­dungs­ge­biet des Ama­zo­nas und war dies­be­züg­lich auch auf natio­na­ler bra­si­lia­ni­scher Ebe­ne tätig. Sie war die Prä­si­den­tin des Netz­werks „Soli­vi­da“ des Akti­ons­krei­ses Pater Beda in Bra­si­li­en und setz­te sich mit dem Insti­tut Dom Azco­na, benannt nach dem 2024 ver­stor­be­nen Bischof, für die Wah­rung der Men­schen­rech­te ein. Sie erhielt Mord­dro­hun­gen wegen ihres Ein­sat­zes. Als Sach­be­ra­te­rin beglei­te­te sie die Ent­ste­hung des genann­ten Films.

Es ist nun beab­sich­tigt, dass die­ser Film im Kino­ra­ma Unna am Diens­tag in der Kar­wo­che, 31.März., auf Betrei­ben des Akti­ons­krei­ses Pater Beda und unse­res Pasto­ra­len Rau­mes aus­ge­strahlt wird. Die genaue Uhr­zeit steht noch nicht fest; sie soll in den näch­sten Pfarr­nachrichten mit­ge­teilt wer­den.

Der Film “Manas” von Mari­an­na Brennand hat­te im Sep­tem­ber 2024 bei den Film­fest­spie­len von Vene­dig sei­ne Welt­pre­mie­re und gewann dort den Regie­preis. Im Kampf gegen Gewalt und Unter­drückung in der eige­nen Fami­lie ist eine jun­ge Frau bereit, bis zum Äußer­sten zu gehen. Ein erschüt­tern­der, wich­ti­ger und muti­ger Film über weib­li­che Selbst­be­haup­tung. Der Film­ti­tel „Manas“ ist ein bra­si­lia­ni­sches Wort und bedeu­tet so viel wie „Schwe­stern“. Die­ser Film stellt die Lebens­rea­li­tät vie­ler Frau­en und Mäd­chen dar und es gibt wohl kei­ne bes­se­re Mög­lich­keit die Her­aus­for­de­run­gen der Regi­on ken­nen­zu­ler­nen und die Men­schen­rechts­ar­beit vor Ort zu ver­ste­hen.